Schwerhörigkeit

In Deutschland ist Schwerhörigkeit häufig: 20% der erwachsenen Bevölkerung leiden daran. Bei Männern über 65 Jahren sind es sogar 50%. Die Schwerhörigkeit ist fast immer auf eine Erkrankung des Mittelohres oder des Innenohres zurückzuführen. Das Mittelohr besteht aus Trommelfell, Hammer, Amboss und Steigbügel. Das Innenohr ist die so genannte Hörschnecke, in der sich vor allem die Hörsinneszellen mit ihren Sinneshärchen befinden.

Die häufigste Urache ist eine Innenohrschwerhörigkeit. Dazu gehört auch der sog. Hörsturz. Je nach Situation stehen Medikamente, Hörgeräte oder Hörimplantate zur Verfügung, zu deren Entwicklung Prof. Zenner z.T. federführend beigetragen hat.

Zum Hörsturz können Sie sich einen kurzen Videoclip von Prof. Zenner anschauen.

Eine weitere häufige Ursache für Schwerhörigkeit sind Störungen der Gehörknöchelchen oder des Trommelfells. In vielen dieser Fälle kann eine mikrochirurgische Operation helfen. Bei vielfacher Vergrößerung werden mit kleinsten Instrumenten mit Durchmessern von weniger als einem Millimeter Entzündungen und Tumoren aus dem Mittelohr entfernt und zerstörte Teile des Ohres wieder aufgebaut. Prof. Zenner hat dazu die sog. Tübinger Titanprothesen als künstliche Gehörknöchelchen entwickelt. Ihre Anwendung ist heute Standard in Europa und in den USA.

Auch Beethoven litt an einer Schwerhörigkeit: sind daran interessiert, so klicken Sie diesen Clip von Prof. Zenner über Beethovens Taubheit an.