Kopf- und Halskrebs

Diagnostik und Behandlung von Kranken mit Krebs an Kehlkopf, Luftröhre, Rachen, Speiseröhre, Nase- und Nasennebenhöhlen, Schädelbasis, Speicheldrüsen, des Gesichtes und des Halses sind ein bedeutender klinischer Schwerpunkt der Privatpraxis. Prof. Zenner war Gründer und viele Jahre Sprecher des Kopf-Hals-Tumorzentrums Tübingen.

Auf YouTube können Sie sich dazu einen kurzen Videoclip von Prof. anschauen.

Zur Diagnostik stehen sog. Endoskope zur Verfügung, mit denen die Luft- und Speisewege gespiegelt werden können, um auf diese Weise einen Tumor zu erkennen. Entnommene Proben werden im Institut für Pathologie sorgfältig unter dem Mikroskop bei großer Vergrößerung betrachtet. In den beiden Abteilungen des Klinikums für radiologische sowie neuroradiologische Diagnostik können für unsere Patienten darüber hinaus auch aufwendigste bildgebende Untersuchungen wie Computertomographie und Kernspintomographie durchgeführt werden.

Nur in seltenen Fällen können Medikamente bei Kopf-Hals-Tumoren alleine helfen. Vielmehr ist nicht selten eine Operation erforderlich, an die in einem Teil der Fälle eine Bestrahlung in der radioonkologischen Klinik angeschlossen wird. Manchmal reicht auch eine Bestrahlung alleine. Zur Entscheidung wird die Kopf-Hals-Tumorkonferenz Tübingen zu Rate gezogen.

Speziell in der Krebstherapie des Kehlkopfes sind große Fortschritte zu verzeichnen. Seit 1988 konnte in zunehmendem Maße auf vollständige Kehlkopfentfernungen verzichtet werden, so dass heute nur noch 10% dieser eingreifenden Operationen durchgeführt werden. In 90% der Fälle kann eine den Kehlkopf erhaltende Operation durchgeführt werden. Der Schlüssel für diesen Erfolg heißt Laserchirurgie. Ohne von außen einen Schnitt zu machen, kann durch den Mund hindurch mit einem speziellen selbst haltenden Endoskop zusammen mit einem Mikroskop und einem Laser modernste Operationstechnik angewendet werden. Mit dieser sog. Steiner-Rudert-Methode, die vom Praxisinhaber in Tübingen frühzeitig eingeführt wurde, kann selbst fortgeschrittener Kehlkopfkrebs genauso häufig geheilt werden wie früher bei einer vollständigen Kehlkopfentfernung.

Nach Entfernung anderer Tumoren müssen Mund, Gaumen, Rachen oder Speiseröhre nicht selten wieder hergestellt werden, da sie bedauerlicherweise teilweise oder vollständig mit entfernt werden mussten.